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Themen
Psychosoziale Regulation - Abstract



Emotionen, die das Mobilitätsverhalten bestimmen

Die Verkehrsmittelwahl entscheidet sich nur selten nach rein ökonomischen oder rationalen Kriterien, sondern ist erheblich von individuellen, psychosozialen Regulationsbedürfnissen bestimmt (siehe: Pep!-Nachfrage). Emotionen sind Fakten, die das Mobilitätsverhalten wesentlich beeinflussen.
Für die städtische Mobilität sind - bei starker Verallgemeinerung, unter Vorbehalt kultureller Unterschiede und bei themenbedingter Ausblendung der Fußgängerverkehre - folgende psychosoziale Regulationsbedürfnisse der Verkehrsteilnehmer als besonders wichtig zu bezeichnen:

  • Das Verkehrsmittel als Sozialpartnerersatz

  • Positive Selbstdarstellung, Image- und Prestigeförderung

  • Positive Kommunikationschancen

  • Freiheitsgefühlerlebnis, Angstlustregulation, Thrill

  • Aggressionsregulation, Abbau sozialer Ängste

  • Identitätsfindung und Ausweg aus Sinnleere

  • Privatheitsregulation und Schutz des Primären Territoriums.


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Warten? - der "GAU" bei der Suche nach psychosozialer Regulation ...
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