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Realistische Visionen fördern.


Wer erfolgreich ist und es bleiben will, braucht ein realistisches Bild der Zukunft, um seine unternehmerischen Ziele sinnvoll auszurichten.

Eine Vision, wo das eigene Unternehmen in drei, fünf oder zehn Jahren stehen könnte, wird erst dann realistisch, wenn sie sich an Erkenntnissen der Marktforschung, an technischen Innovationstrends sowie an Fragen gesellschaftlicher Akzeptanz orientiert. Visionen
werden dadurch fassbar und greifbar - was sie von Utopien oder Tagträumereien unterscheidet.


Visionen ausformulieren.

Ist eine Vision mit eigenen Kräften umsetzbar? Die realistische Einschätzung der eigenen Stärken ist für diese Abwägung unverzichtbar. Wie viel Kraft, Zeit und Ressurcen notwendig werden könnten, lässt sich nur dann eingrenzen, wenn die Vision konkret ausformuliert wird: nicht allein - sondern in der Gruppe, gemeinsam mit besonders qualifizierten Mitarbeitern des Unternehmens.
Menschen und Unternehmen brauchen klare Ziele, damit alle Mitarbeiter einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und ihre Kräfte vereint darauf ausrichten können. Visionen helfen dabei, prinipiell interessante Entwicklungsrichtungen zu erkennen - danach bedarf es dann allerdings konkreter Strategien zur Zielerreichung


Strategien selbst gestalten.

Was im Wettbewerb zählt, ist die Fähigkeit, vorhandene Kräfte effektiv und effizient einzusetzen. Sind unternehmerische Visionen ausformuliert und besteht zudem auch ein Konsens zu ihrer prinzipiellen Sinnhaftigkeit und Erreichbarkeit, so stellt sich im nächsten Schritt die Frage nach dem besten Weg zur Zielerreichung.
Erfolgsorientierte Akteure nutzen Strategien, um auch in komplexen Markt- und Wettbewerbssituationen den Weg zum Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Meist können nur ungewöhnliche und kraftvolle Lösungsansätze Kunden
überzeugen und Wettbewerber überraschen - besonders wenn es sich um Aktionen in oligopol beherrschten Märkten handelt. Strategien weisen den Akteuren den Weg zum Ziel.


Motivieren - zuerst sich selbst, dann andere.

Natürlich gilt: Talent hilft siegen. Doch Höchstleistungen kann nur erbringen, wer sich und andere motivieren kann. Motivierung speist sich aus Sinnbezügen - und nur wenn solche Orientierung in den Mitarbeitern des Unternehmens wirksam ist, können auch alle auftretenden Durststrecken eines unternehmerischen Entwicklungsprojektes überwunden werden.


Und schließlich: Nicht blenden lassen.

Der Wert von Unternehmen wird noch immer meist monetär beurteilt. Meist wird dazu auf Basis von Anlage- und Immobiliarvermögen kalkuliert. Diese Rechnung ist jedoch nicht verlässlich, sondern meist sogar irreführend: Es sind Menschen mit ihrer Intelligenz, Erfahrung und Leistungsbereitschaft, die über die Zukunfts- und Erfolgsperspektiven von Unternehmen entscheiden.
  • Wer die Menschen verliert, kann keinen Erfolg haben.

  • Wer nur als Einzelkämpfer unterwegs sein möchte, wird es schwer haben.

  • Wer mit Strategien sich und andere motivieren kann, hat hingegen die Chance zur erfolgreichen Intervention in nahezu jedem Markt.


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"Visionen - wohin soll das führen? Das ist doch riskant! Ausserdem kann man Visionen nicht essen. Also: ich bin dagegen." (Bild: Ausschnitt aus Plakatwerbung in Metro Paris)
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