Osaka - eine Kurzdarstellung

Das bestimmende Element Osakas ist das Wasser. Vor den Toren der Stadt weitet sich der Pazifik, durch die Stadt hindurch windet sich der breite Yodo-Fluß mit seinen vielen Nebenarmen und ergießt sich schließlich ins Meer. Fischfangflotten, Frachtschiffe und Fähren rauschen aus den Gewässern der Inlandsee heran und nehmen Kurs auf den Hafen der Stadt. Einst wurde Osaka wegen seiner vielen Kanäle und Flüsse sogar das 'Venedig Japans' genannt.

 Ab 1944 kam es zu massiven Bombenabwürfen auf die kriegswichtige Industriestadt. Gewaltige Feuerstürme überrollten daraufhin die alten, hölzernen Bauten, und als schließlich der Waffenstillstand kam, da war von der historischen Bausubstanz des traditionsreichen Osaka nicht mehr viel übriggeblieben.

Der Neuaufbau vollzog sich unter nur wenig Bezugnahme auf alte Strukturen -  stadtenwicklungsprägend war primär der Yodo-Fluss mit seinen Restriktionen für die Landnutzung und die "Waterfront" - das Hafenufer.

Osaka gilt ökonomisch als zweitwichtigste Stadt Japans (nach Tokyo) und unternimmt große Anstrengungen, diese Position zu festigen. Ausdruck dafür sind z.B. der neu im Meer durch Aufschüttung errichtete Kansai International Airport sowie massive Investitionen in den Straßenbau und in die Konversion alter Industriebrachen (Kohle, Öl, Stahl)  im Hafenbereich.

Das Hanshin-Erdbeben überstand Osaka mit relativ geringen Schäden.

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